Erwerbsunfähigkeit ist eines der grössten finanziellen Risiken. Als Vermittler musst du deine Kunden darauf aufmerksam machen und passende Lösungen anbieten.
Die IV (Invalidenversicherung) als Teil der 1. Säule: Die IV-Rente beträgt bei Vollinvalidität maximal CHF 2'450/Monat (gleich wie AHV). Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40% besteht Anspruch auf eine Teilrente. Die IV setzt stark auf 'Eingliederung vor Rente' und bietet Umschulungen und Arbeitsplatzanpassungen.
Die BVG-Invalidenrente (2. Säule): Die BVG-Invalidenrente schliesst die Lücke zwischen IV und bisherigem Einkommen. Die Höhe hängt vom versicherten Lohn und den Altersgutschriften ab. Viele Pensionskassen bieten überobligatorische Leistungen.
Private Erwerbsunfähigkeitsversicherung: Für Selbständige und Personen mit hohem Einkommen ist eine private EU-Versicherung wichtig. Sie schliesst die Lücke zwischen den Sozialversicherungsleistungen und dem tatsächlichen Einkommensverlust.
Rechenbeispiel: Ein Angestellter verdient CHF 120'000/Jahr. Bei Vollinvalidität erhält er: IV-Rente ca. CHF 29'400/Jahr + BVG-Rente ca. CHF 25'000/Jahr = Total ca. CHF 54'400/Jahr. Das ist weniger als die Hälfte seines bisherigen Einkommens. Eine private EU-Versicherung kann diese Lücke von CHF 65'600 schliessen.
Dein Beratungsauftrag: Zeige dem Kunden die konkrete Deckungslücke auf. Rechne vor, was bei Invalidität passiert. Biete massgeschneiderte Lösungen an. Das schafft Vertrauen und zeigt deinen Mehrwert als Berater.